Filtrierung
Häufig gestellte Fragen - Filtrierung
Woraus besteht die Filteranlage eines Pools?
Das Herz der Anlage sind zwei Elemente, die zusammenarbeiten: die Pumpe, die das Wasser bewegt, und der Filter, der den Schmutz zurückhält, bevor das saubere Wasser in den Pool zurückfließt. Dazu kommen die Ventile, der Schaltschrank, der die Pumpe schützt und die Zyklen programmiert, und optional Aufbereitungsgeräte wie Salzelektrolyse. Sind Pumpe und Filter richtig aufeinander abgestimmt, bleibt das Wasser mit minimalem Aufwand glasklar.
Welche Filter- und Pumpengröße braucht mein Pool?
Die Grundregel lautet: Die Anlage sollte das gesamte Beckenvolumen in etwa 4-6 Stunden umwälzen. Aus den Kubikmetern Ihres Pools ergibt sich die nötige Pumpenleistung (in m³/h) und daraus der passende Filterdurchmesser — ein leicht überdimensionierter Filter filtert immer besser und verschmutzt langsamer. Jede Produktseite gibt Durchflussmenge und empfohlenes Poolvolumen an. Wenn Sie zwischen zwei Größen schwanken, schreiben Sie uns die Maße Ihres Pools und wir berechnen es unverbindlich für Sie.
Was ist besser: Sand-, Glas- oder Kartuschenfilter?
Quarzsand ist der Standard: günstig, wirksam und mit jahrelanger Lebensdauer. Filterglas (wie das von Dryden Aqua) ist die höhere Stufe: Es filtert feiner, verhindert Biofilmbildung, spart Wasser bei der Rückspülung und hält deutlich länger als Sand. Kartuschenfilter sind kompakten Anlagen und Spas vorbehalten: Reinigung mit dem Schlauch, keine Rückspülung nötig. Für einen gemauerten Pool ist die beste Langzeitinvestition ein guter Filter mit Glasfüllung.
Wie viele Stunden täglich sollte die Filteranlage laufen?
Die klassische Faustregel ist Wassertemperatur geteilt durch zwei: Bei 26 °C Wassertemperatur etwa 13 Stunden tägliche Filtration im Hochsommer; im Frühjahr und Herbst genügen meist 6-8 Stunden, im Winter 2-3, um das Wasser in Bewegung zu halten. Am besten in den Sonnenstunden, wenn Algen am aktivsten sind. Mit einer drehzahlgeregelten Pumpe können Sie mehr Stunden bei niedriger Drehzahl filtern und dabei weniger Strom verbrauchen.
Welche Pflege braucht der Filter und wie oft wird der Sand gewechselt?
Die wichtigste Aufgabe ist die Rückspülung, sobald das Manometer über den üblichen Betriebsdruck steigt — im Sommer etwa alle ein bis zwei Wochen —, stets gefolgt vom Nachspülen, bevor wieder gefiltert wird. Der Sand wird als Richtwert alle 4-5 Saisons ersetzt, wenn er an Filterleistung verliert; Filterglas hält deutlich länger. Nutzen Sie den Wechsel, um die Filterarme im Inneren und die Dichtung des Mehrwegeventils zu prüfen.
Lohnt sich eine drehzahlgeregelte Poolpumpe?
Für die meisten Privatpools: ja. Eine drehzahlgeregelte Pumpe (wie die VS-Modelle) filtert bei niedriger Drehzahl über mehr Stunden, was den Stromverbrauch gegenüber einer konventionellen Pumpe sehr deutlich senkt, die Motorlebensdauer verlängert und die Anlage nahezu unhörbar macht. Die Mehrinvestition amortisiert sich über die Stromrechnung, besonders bei den langen Sommerzyklen.
Was ist der Schaltschrank des Pools und wozu dient er?
Er ist die Steuerzentrale der Filteranlage: Er schützt die Pumpe vor Überlast und Kurzschlüssen, programmiert die Filterzyklen über seine Zeitschaltuhr und ermöglicht die Einbindung der Poolbeleuchtung über den Scheinwerfertrafo. Ein korrekt auf die Pumpenleistung dimensionierter Schaltschrank ist unerlässlich für eine sichere Installation und den Erhalt der Motorgarantie. Wählen Sie Ihren nach der Leistung Ihrer Pumpe.
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